European Games in Baku

23.06.2015

Photo: Zimbio

Am 12. Juni 2015 begannen die neu eingeführten, mit Spannung erwarteten European Games in Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans. Die Großveranstaltung ähnelt den Olympischen Spielen mit dem Unterschied, das nur Athleten von Nationalen Olympischen Komiteen Europas teilnehmen dürfen.

 

TEAM EVENT:


Herren:

Die Tischtennis Bewerbe starteten am 13. Juni mit dem Team Event. Wie auch bei allen anderen Großereignissen zeigten natürlich auch in Baku wieder viele WSA-Spieler ihr Können.

Tomas Konecny punktete für Tschechien, konnte die Niederlage seines Teams gegen Weißrussland allerdings nicht verhindern.

Für Österreich traten die 3 WSA-Spieler Robert Gardos, Stefan Fegerl und Daniel Habesohn an und zeigten gleich von Beginn an, in welch guter Form sie sich befinden. Das erste Spiel gegen Kroatien gewannen sie 3:0. Gardos und Fegerl gewannen ihre Einzel gegen Tan Ruiwu und Andrej Gacina und das Doppel Gardos/Habesohn schlug Pucar/Tan in 3 Sätzen.

Alexandr Shibaev steuerte einen Punkt gegen Adam Pattantyus für das russische Team bei. Gesamt gewannen die Russen gegen Ungarn 3:0.

 

Für das portugiesische Team trat WSA-Topspieler Marcos Freitas neben Thiago Apolonia und Joao Geraldo an. Letztere bereiteten sich im Vorfeld des Events ebenfalls in der WSA vor. Freitas gewann wie Geraldo gegen rumäniens Adrian Crisan. Nach gewonnenen Doppel stand der Sieg Portugals fest.

 

Im Viertelfinale bekam es Österreich mit Russland zu tun und Gardos, Fegerl, Habesohn zeigten erneut ihre Überlegenheit und gewannen klar 3:0.

 

Für Portugal konnte erneut Marcos Freitas punkten und half seinem Team somit zu einem 3:0 Sieg gegen Polen. Die Portugiesen trafen somit im Halbfinale auf das Team von Österreich- eine interessante Paarung, trainierten doch beide Teams vor dem Event in der WSA.

Es entwickelte sich ein äußerst spannender Kampf in dem Gardos mit 2:3 das Nachsehen gegenüber Apolonia hatte. Fegerl dagegen gewann 3:2 gegen seinen WSA-Trainingspartner Marcos Freitas wobei er vor allem durch seine mentale Stärke beeindruckte. Zwei Mal holte er einen Satzrückstand auf und setzte sich schlussendlich im fünften Satz 16:14 durch. Nachdem Gardos/Habesohn das Doppel verloren hatten, lieferte sich Fegerl erneut ein knappes Match mit Geraldo. Diesmal musste er sich jedoch mit 2:3 geschlagen geben.

Portugal zog somit ins Finale ein, wo sie auf Frankreich trafen, die Deutschland geschlagen hatten. Das deutsche Team musste allerdings den erkrankten Timo Boll vorgeben und war nur zu zweit angetreten.


Marcos Freitas gewann gegen Simon Gauzy und führte sein Team somit zu einem 3:1 Sieg. Nach den Europermeisterschaften 2014 ist dies nun schon die 2. Team-Goldmedaille für Portugal.
Herzliche Gratulation an unsere Freunde aus Portugal, die der WSA seit jeher sehr verbunden sind!

 

Österreich spielte gegen Deutschland um die Bronze Medaille. Erneut musste Timo Boll vorgegeben werden und nachdem Daniel Habesohn eine exzellente Leistung gegen Patrick Baum ablieferte und 3:0 gewann und auch das Doppel Fegerl/Habesohn gegen Ovtcharov/Baum die Oberhand behielt, war der Sieg Österreichs besiegelt und die Bronze Medaille eingefahren.

Herzliche Gratulation an Robert, Stefan und Daniel-tolle Leistung!

 

Damen:

Im Damen Teambewerb nahmen 4 WSA-Spielerinnen teil. Tetyana Bilenko, Matilda Ekholm, Sarah de Nutte und Andrea Todorovic.

Todorovic spielte nur im Doppel und musste die Niederlage ihres serbischen Teams miterleben.

Sarah de Nutte aus Luxemburg verlor ihr Match gegen Li Qian aus Polen und ihre Mannschaft verlor 1:3.

Für die Ukraine punktete Tetyana Bilenko gegen Alexandra Privalova und gewann auch das Doppel. Die Ukraine schlug dadurch Weißrussland und zog ins Viertelfinale ein.

Matilda Ekholm zeigte eine starke Leistung für Schweden. Sie gewann gegen Elizabeta Samara aus Rumänien 3:0 und führte ihr Team zum Sieg.

Im Viertelfinale trafen schließlich Schweden und Ukraine aufeinander. Während Bilenko auf der Siegerstraße blieb und gegen Linda Bergstrom gewann, verlor Ekholm gegen Margaryta Pasotska in 3 Sätzen.

Im Semifinale verlor die Ukraine anschließend gegen die Niederlande 2:3. Bilenko musste sich Lie Jie geschlagen geben.
Im Spiel um Bronze gegen Tschechien lief es erneut schlecht für die Ukraine. Bilenko verlor gegen Iveta Vacenovska 1:3-das gleiche Resultat wie am Ende für ihr Team.

Die Gold Medaille sicherte sich Deutschland. Die Damen bezwangen im Finale die Niederlande.

 

 

EINZEL EVENT:


Herren:

In der ersten Runde des Einzel-Bewerbs mussten nur 2 WSA-Spieler antreten. Tomas Konecny verlor dabei gegen Daniel Kosiba in einem sehr engen Match. Mihai Bobocica gewann zwar seine erste Runde, musste sich danach aber Wladimir Samsonov geschlagen geben.

 

Robert Gardos spielte in der zweiten Runde gegen Bojan Tokic. Leider konnte Gardos nicht an die starken Leistungen des Team-Bewerbs anschließen und verlor 1:4. Alexandr Shibaev war gegen Par Gerell knapp am Sieg dran, verlor schlussendlich aber 3:4. Stefan Fegerl zeigte wie auch schon im Team Nervenstärke und schlug Daniel Gorak 4:3. Marcos Freitas schlug Lubomir Pistej klar 4:0 und stieg damit ebenfalls in die 3. Runde auf. Dort konnte er allerdings nicht an seine bisher gezeigten Leistungen anschließen und verlor gegen Gerell. Auch bei Fegerl lief es ähnlich. Er erwischte nicht den besten Tag und verlor gegen Kou Lei  1:4. Somit war in Runde 3 etwas überraschend für sämtliche WSA-Spieler Endstation.

 

Dimitrij Ovtcharov gewann schlussendlich die Gold Medaille, Wladimir Samsonov Silber und Kou Lei Bronze.

 

Damen:

Im Damen Einzel Bewerb durfte auch WSA-Spielerin Lea Rakovac ihr Können zeigen. Sie gewann ihr Erstrundenspiel gegen Alexandra Privalova 4:1. Alex Galic hingegen verlor gegen Barbora Balazova 1:4 und Sarah de Nutte musste sich Carole Grundisch in einem umkämpften Spiel 3:4 geschlagen geben.

Matilda Ekholm spielte stark und schlug Anelia Karova glatt 4:0. Leider konnte sie in der Folge ihre Leistung vom Teambewerb gegen Elizabeta Samara nicht wiederholen und verlor in einem knappen Match 2:4. Lea Rakovac konnte mit Li Qian nur im ersten Satz mithalten und verlor 0:4.

Tetyana Bilenko spielte erneut stark auf und bezwang Barbora Balazova 4:3. Leider verlor sie im Anschluss in Runde 3 gegen Hu Melek, die schließlich auch die Bronze-Medaille gewann.

Gold bei den Damen ging an Lie Jiao und Silber an Lie Jie.

Die neu eingeführten European Games haben sich zu einem weiteren sportlichen Highlight entwickelt und wurden auch von den Athleten sehr gut angenommen.


Die WSA freut sich sehr die erfolgreichen Spieler mit ihren gewonnenen Medaillen nach einer kurzen Sommerpause bald wieder zurück in Schwechat begrüßen zu dürfen Lächelnd.

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